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Unterjährige Verbrauchsinformation – nerviger Zwang oder Chance für digitale Kundenkommunikation?

Zielgruppe

Leiter*innen und Mitarbeiter*innen Bestandsbewirtschaftung, technischen und kaufmännischen (Prozess-)Verantwortliche für Heizkostenverteilung und -abrechnung, zuständige für Mieterkommunikation und Kundenservice

Ziel und Inhalt


Die Novellierung der Heizkostenverordnung, die am 01.12.2021 in Kraft getreten ist, legt Wohnungs- und Gebäudeeigentümern weitreichende unterjährige Informationspflichten über die Heizenergieverbräuche ihrer Wohnungsnutzer*innen auf. Voraussetzung ist, dass sämtliche Messtechnik bis Ende 2031 fernablesbar nachgerüstet wird. Sobald dies erfolgt ist, müssen Energieverbräuche und -kosten Monat für Monat an die Mieter*innen kommuniziert werden. Das stellt Wohnungsunternehmen vor enorme Herausforderungen – finanziell, organisatorisch, prozessual und inhaltlich.



Das in der Verordnung definierte Infopaket muss die Mieter*innen unmittelbar erreichen – per Briefpost oder auf elektronischem Wege. Verbrauchsdaten können auch z. B. in einem Mieterportal hinterlegt werden. Letzteres ist jedoch nur dann zulässig, wenn Nutzer*innen in den angegebenen Intervallen aktiv darüber unterrichtet werden, dass die Informationen nun zur Verfügung stehen. Dies kann z.B. mit Push-Nachrichten per E-Mail, SMS oder in einem Messengerdienst geschehen.


Inhalt:

  • Wie bekomme ich fehlende E-Mail-Adressen und Handy-Nummern?
  • Wie erhalte ich die rechtssichere Genehmigung zur regelmäßigen digitalen Kommunikation mit meinen Mieter*innen?
  • Soll ich ein Mieterportal einführen?
  • Wie kann ich wirkungsvoll das Verbrauchsverhalten im Sinne des Klimaschutzes beeinflussen?
  • Wo steht die unterjährige Verbrauchsinformation in meiner Gesamtstrategie zum klimaneutralen Wohnungsunternehmen?
  • Wie kann ich die regelmäßige Kommunikation mit meinen Mieter*innen nutzen, um weitere Ziele zu verfolgen:
    • Informationen aus dem Unternehmen vermitteln, z. B. über Modernisierungsmaßnahmen oder Neubauprojekte
    • evtl. Ersatz der teuren Mieterzeitung
    • Schaffung eines regelmäßigen Dialogkanals, um frühzeitig Hinweise auf Mängel und Beschwerden zu erhalten, so können ggf. regelmäßige Mieterbefragungen obsolet werden
    • Angebot von (digitalen) Mietersprechstunden zu wechselnden oder gewünschten Themen
    • mehr Kundenservice und -bindung
  • neue Regulierung durch § 9 der Kurzfristenergieversorgungssicherungsmaßnahmenverordnung – EnSikuMaV

Ihre Vorteile:

  • Besprechung von Lösungsangeboten von Heizkostenverteilern
  • Angebot von 2 Arbeitsgruppen im Seminar:
    • Tipps für die konkrete Umsetzung der Heizkostenverordnung – technisch, prozessual, kommunikativ
    • Unterjährige Verbrauchsinfos als Bestandteil einer neuen digitalen Kundenkommunikation
  • Zeit und Raum zum Austausch von Erfahrungen und Best Practises

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